Mittelargyll und die Westlichen Highlands sind tief verankert in der schottischen Geschichte wohin man auch blickt. Von prähistorischen Monumenten in Kilmartin oder Knapdale bis hin zu dem herzöglichen Schloss in Inveraray, was einst der Stammsitz des gefürchteten Clans Campbell war.
Aber es sind nicht nur historische Stätten, die die Reisenden begeistern, sondern auch bzw. besonders die atemberaubend schöne und manchmal raue Landschaft, der brausende Atlantik an der zerfurchten Küste und das majestätische Panorama der Inseln Jura, Islay und Gigha vor der Küste Kintyres.
Die Halbinsel Kintyre ist nur durch eine sehr schmale Landenge mit Argyll verbunden. Auf gälisch nennt man diesen Isthmus "tarbert" und daher rührt auch der Name des kleinen, aber lebhaften kleinen Fischerdorfes Tarbert.
Sir Paul McCartney und die Wings haben Kintyre bzw. den äußersten Zipfel ein musikalisches Denkmal mit dem Lied "Mull of Kintyre" gesetzt. 
Zum Leuchtturm unten am Mull of Kintyre führt ein steiler Weg den Berg hinab und die Straße dorthin ist nicht für breite Fahrzeuge geeignet. Sie ist schmal, stellenweise sehr unübersichtlich und auch sehr uneben, also seien Sie vorsichtig, wenn Sie dorthin fahren möchten.
Die Westküste hier ist stark zerklüftet und Sie finden einige sehr schöne Buchten, zauberhafte Sandstrände und gute Surfgelegenheiten vor.
Die Insel Gigha eignet sich für Reisende, die wirklich Ruhe und Erholung suchen.
Islay, sehr bekannt durch seien hervorragenden Malt-Whiskies, ist zudem noch Heimat vorn Zugvögeln wie der Nonnengans, auch Weißwangengans genannt, sowie der Blässgans, die Sie im Naturschutzgebiet des RSPCA am Loch Gruinart bewundern können.
Auf Islay haben Sie auch die möglichkeit, die weltberühmten Destillerien von Lagavullin, Laphroaig oder Bunnahabhain zu besichtigen, um nur einige zu nennen. Und natürlich können Sie dieses "Wasser des Lebens" auch vor Ort kosten.
Die dritte der Kintyre vorgelagerten Inseln ist Jura, die sich grundlegend von den anderen Inseln unterscheidet. Die Insel ist recht gebirgig und auch nur spärlich besiedelt, damit ideal für Naturliebhaber. Es gibt viel Rotwild und Raubvögel, die über dem Paps of Jura nach Beute Ausschau halten.
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